Führung systemisch.
Nicht nur situativ.
Vom Reagieren zum Gestalten.
Ich begleite Führungskräfte dabei, Klarheit über das System zu gewinnen — und Verantwortung darin neu zu gestalten.
Raum für Reflexion zurückgewinnen
Strategiearbeit hat sich verändert. Planungshorizonte werden kürzer, Komplexität wächst — und der Raum für Reflexion schrumpft genau dann, wenn er am meisten gebraucht wird. Ich begleite Führungskräfte dabei, diesen Raum zurückzugewinnen: um Muster zu erkennen, Perspektiven zu verschieben und Entscheidungen mit mehr Klarheit zu treffen. Nicht als Auszeit vom System. Als Arbeit daran.
Das Team als System
Wenn ein Team nicht mehr zusammenfindet — durch Veränderung, Konflikt oder fehlende gemeinsame Orientierung. Ich arbeite mit dem Team als System: nicht mit Einzelpersonen nacheinander, sondern mit den Dynamiken dazwischen.
Wenn Coaching nicht ausreicht
Für Situationen, in denen Coaching nicht ausreicht — wenn Konflikt strukturell geworden ist und eine allparteiliche, professionell geführte Auseinandersetzung gebraucht wird. Als Mediator begleite ich Parteien dabei, tragfähige Lösungen eigenverantwortlich zu erarbeiten.
Systeme verstehen.
Führung gestalten.
Situative Führungsmodelle sind hilfreich — bis sie nicht mehr reichen. Wenn Komplexität zunimmt, Verantwortung wächst und lineare Lösungen immer seltener greifen, braucht es einen anderen Rahmen.
Systemisches Coaching setzt genau dort an. Es geht nicht darum, Ihr Verhalten zu optimieren, sondern darum, das System zu verstehen, in dem Sie führen — und Ihre Rolle darin neu zu gestalten.
Kein festes Programm. Kein Stufenmodell. Die Arbeit richtet sich nach dem System — und nach dem, was in ihm gerade wirkt.
Situative Führungsansätze fragen: Was ist jetzt gefragt? Systemisches Denken fragt eine Ebene tiefer: Warum entsteht diese Situation immer wieder? Was hält sie aufrecht? Welche Rollen, Erwartungen und unausgesprochenen Regeln sorgen dafür, dass sich bestimmte Muster wiederholen — unabhängig davon, wer gerade handelt? Diese Fragen führen selten zu einfachen Antworten. Aber sie führen zu belastbaren.
Ein Teil der Arbeit führt nach innen. Nicht weil Coaching Therapie ist — sondern weil Verhalten Kontext hat. Ich frage gezielt, welche inneren Haltungen in einer Situation besonders laut werden. Welche Funktion sie hatten. Ob diese Funktion heute noch trägt. Manchmal zeigt sich dabei: das innere Erleben einer Führungskraft steht in direktem Bezug zum äußeren System — es spiegelt es, oder es formt es.
Das Ziel ist Klarheit — darüber, was funktioniert und was nicht. Diese Klarheit ist die Grundlage für jede Veränderung, die tatsächlich trägt: ein tieferes Verständnis des Systems, in dem Sie führen, und eine bewusstere Fähigkeit, darin zu gestalten.
Das Erstgespräch
Kein Assessment. Wir erkunden gemeinsam die Situation, das konkrete Ziel der Zusammenarbeit und die Grundlagen, auf denen wir arbeiten wollen. Am Ende: ein erster Blick auf das System — und, wenn beidseitig sinnvoll, eine Vereinbarung über Umfang und Rhythmus der weiteren Sitzungen.
Sitzungen finden remote oder in Präsenz statt — in meiner Praxis in Witten oder bei Ihnen vor Ort.
Damit Sie informiert entscheiden.
Coaching beginnt eine Zusammenarbeit — es löst kein Problem. Die Verantwortung für Entscheidungen, Veränderungen und deren Umsetzung liegt bei Ihnen. Ich begleite den Prozess, ich führe ihn nicht für Sie durch. Besonders in belasteten Situationen entsteht manchmal der Wunsch, Verantwortung abzugeben. Ich nehme sie nicht ab — weil keine Lösung, die von außen kommt, dauerhaft trägt.
Nach deutschem Mediationsrecht (MediationsG) darf ich nicht als Mediator tätig werden, wenn bereits eine Coaching- oder Beratungsbeziehung bestand. Dieser Umstand ist relevant und wird, wenn nötig, im Erstgespräch besprochen.
Interessenkonflikte schließe ich nicht kategorisch aus — ich bin beruflich aktiv und bringe diesen Kontext bewusst mit. Sollte sich im Erstgespräch ein konkreter Konflikt abzeichnen, spreche ich ihn an.
Mathias Preuß
Klarheit ist keine Frage der Intelligenz. Sie ist eine Frage des Rahmens.
Ich arbeite an der Schnittstelle von Psychologie, Systemik und unternehmerischer Realität. Nicht als theoretischer Rahmen — sondern weil diese drei Perspektiven in der Praxis nicht voneinander zu trennen sind.
Mein Hintergrund verbindet wirtschaftspsychologische Ausbildung mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in Management und IT-Strategieberatung. Ich bin DGSF-zertifizierter Systemischer Therapeut, ausgebildeter Mediator und aktuell als Vice President in einem deutschen IT-Konzern tätig. Daneben schließe ich derzeit ein weiterführendes Studium in Wirtschafts- und Arbeitsrecht ab.
Ich kenne den Druck auf Führungsebene nicht aus der Theorie. Ich navigiere ihn täglich — und bringe genau diesen Kontext in die Arbeit mit meinen Klienten ein.
Gespräch anfragen
Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und kostenfrei. Ich melde mich innerhalb von 48 Stunden.
Oder rufen Sie an — ich melde mich auch auf eine Mailbox-Nachricht zurück:
+49 1556 3337650